Die Gemüsewerft ist mit Sack und Pack, d.h. mit Gemüsekisten und Hopfenstangen weitergezogen. Auf 2000 Quadratmeter auf der Überseeinsel auf dem früheren Kellog-Lkw-Parkplatz wachsen Gemüse und Kräuter in Bio-Qualität sowie Hopfen, viel Hopfen in den Hochbeeten.
Auch der Straßenbahnwagen AT4 ist mit umgezogen und dient gärtnerischen Zwecken.
Und nach wie vor kümmern sich die Leute der Gesellschaft für Integrative
Beschäftigung (GIB) um die Pflanzen. Die Gemüseernte landet in der Küche des Café Brand als auch bei Restaurants, die den "Geschmack des Gemüses wie aus Omas Garten" zu schätzen wissen. Und ein
Teil wird am Gemüsewerfteingang verkauft, sowie soll der Jungpflanzenverkauf im Frühjahr nicht unerwähnt bleiben.
Und die Gemüsewerft hat an diesem Standort Zukunft. Vom Investor ist nicht geplant, das
Gelände profitabel zu bebauen. Als grünes Inklusionsprojekt ist die Gemüsewerft bei der Quartiersentwicklung ein
Novum in der Urban Gardening Bewegung als auch im Städtebau.
In der Saison hat der Gemüsewerft-Biergarten geöffnet. Am Wasser sitzen, den Möwen zuhören, in die Sonne blinzeln
und ihr beim Untergehen zuschauen - so ist das Leben schön.
Alle Bilder auf dieser Seite: Jenifer M. , Texte Jenifer M.
[veröffentlicht 31.01.2026]