1998 wurde der Überseehafen mit Millionen von Kubikmetern Sand und Geröll verfüllt.
Nach und nach, Haus um Haus ist die Überseestadt entstanden. Es gibt kaum noch ein größeres Stück, das nicht bebaut, asphaltiert oder gepflastert worden wäre. Die 11000 Quadratmeter große
Brachfläche an der Konsul-Schmidt-Straße ist eines der letzten unbebauten Areale und wird seit 2020 als temporärer Quartiersplatz genutzt.
In Hochbeeten werden Blumen, Kräuter und Gemüse angebaut, es gibt ein Beachvolleyballfeld, ein steinernes Labyrinth
und verschiedene Sitzgelegenheiten.
Im Rahmen eines "Day of caring" haben die Mitarbeiter der Firma Allos diese Sitzmöbel aus Paletten gebaut, eine Kräuterspirale angelegt und den Überseewiese-Schriftzug erneuert.
Dass die Wiese auch von der Politik als erhaltenswert eingestuft wird, ist vor
allem ein Ergebnis der engagierten Arbeit des Teams der Überseekirche. Laut Bebauungsplan ist die Fläche für Gewerbe und Straßenbau vorgesehen.
Die Fotos sind schon etwas älter - die Überseewiese gibt es immer noch.
Alle Bilder auf dieser Seite: Jenifer M. , Texte Jenifer M.
[veröffentlicht 31.01.2026]