Kleingärtnerverein Zur Hansekogge e.V. 1968
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Gartenarbeit im Oktober -                       Blumen, Stauden, Gehölze und Co.

Im Rosenbeet

Die Rosen sind rechtzeitig vor Frostbeginn anzuhäufeln. Dabei ist zu beachten, dass die Veredelungsstellen gut geschützt sind. Ein weiterer Schutz mit Reisig oder Tannengrün bringt die Rosen (meist) sicher durch den Winter.

 

Außerdem ist noch Zeit, wurzelnackte Rosen zu pflanzen – an warmen Herbsttagen können sich noch Wurzeln entwickeln und der Pflanze rechtzeitig im Frühling Nährstoffe in die Pflanzenpartien transportieren und einen frühen Austrieb ermöglichen. Reichliche Wassergaben nicht vergessen!

 

Kletterrosen zurückschneiden und die neuen Triebe festbinden – bevor die Herbststürme beginnen.

Zwiebeln und Knollen

Nach dem ersten Frost, wenn die Blüten und Blätter Schaden genommen haben, beginnt man, Dahlienknollen und Canna aus der Erde zu holen. Die Knollen müssen für die Einlagerung im kühlen Keller  gut abgetrocknet sein.

 

Verfärbt sich das Laub der Gladiolen gelb, dann ist es Zeit, die Gladiolenknollen  vorsichtig aus der Erde zu nehmen. Ein paar Tage müssen die Knollen getrocknet werden. Die Triebe und Blätter werden ein paar wenige Zentimeter über der Knolle abgeschnitten. Vor der Einlagerung in trockene, kühle Räume müssen Erdklumpen von den Knollen entfernt werden.

 

Noch können Tulpenzwiebeln gesteckt werden. Zum Schutz vor Wühlmäuse bieten sich Drahtkörbe an, in die die Tulpenzwiebeln gesetzt werden. Auch Schneeglöckchen können noch in die Erde – die beste Chance, dass sie den Winter überleben, haben die heimischen Galanthus nivalis. Neben Tulpen und Schneeglöckchen empfiehlt sich jetzt auch das Setzen von weiteren Zwiebeln:  Winterlinge, Krokusse, Märzenbecher, Narzissen, Blausternchen, Alpenveilchen….

Im Sommerblumen- und Staudenbeet

Bis Ende Oktober ist noch Zeit, Horste von Sommermargeriten zu teilen und umzupflanzen. Dies sollte alle drei bis vier Jahre geschehen, damit die Horste nicht verkahlen und die Margeriten sich regenerieren können.

 

Zu dicht stehende Stauden werden ausgegraben und geteilt. Bevor sie wieder in die Erde kommen, muss der Boden gut vorbereitet werden und mit Kompost durchmischt werden. Pflanzen in die vorbereiteten Pflanzlöcher stellen, mit Erde auffüllen und ordentlich gießen.

 

Eingetopfte Stauden sollten nun auch in die Erde verpflanzt werden. Dabei müssen Pflanzen gut angedrückt und ausreichend gewässert werden. Auch ist die Zeit für viele Stauden nun günstig, um eingepflanzt zu werden. Bei späterer Pflanzung können sich die Wurzeln nicht mehr ausbreiten und erleiden Frostschäden. Sie können kein Wasser mehr aufnehmen und vertrocknen. Allerdings gibt es bei der herbstlichen Staudenpflanzung auch Ausnahmen: Herbstanemonen und Gräser, sowie Stauden, die sich bereits eingezogen haben, sollten erst im Frühling gepflanzt werden.

 

Einjähriger Rittersporn noch im Oktober aussäen, Wenn die Aussaat aufgeht, sorgt ein Reisig-Schutz dafür, dass der Rittersporn sich im Frühjahr gut entwickelt.

 

Von den verschiedensten Pflanzen kann noch Saatgut gewonnen werden. Unreife Samen sollten noch im Trockenen nachreifen – feuchte Samen müssen trocken, bevor man sie eintütet und kühl lagert.

 

Und die Beete nicht zu ordentlich aufräumen: ein paar abgestorbene Pflanzenreste, die bis zum Frühling stehen bleiben, sind ein idealer Winterschutz für Insekten.

Gehölze

Sind Gehölze noch belaubt, sind kranke und abgestorbene Zweige und Äste sehr gut zu erkennen. Diese Teile sind bis ins gesunde Holz zurückzuschneiden.

 

Im Oktober ist Pflanzzeit für Gehölze und Hecken, die als wurzelnackte Pflanzen erstanden wurden. Haben Laubgehölze das Laub abgeworfen, dann können sie umgepflanzt werden – dann haben sie meist noch Zeit, Feinwurzeln zu bilden, damit sie im Frühling gut austreiben können. Ausreichendes Gießen nicht vergessen!

 

Auch in der kalten Jahreszeit verdunsten Immergrüne Gehölze Wasser. Aus diesem Grunde ist es ratsam, auch im Winter an frostfreien, milden Tagen die Pflanzen ausreichend zu gießen. Man sollte es nicht glauben: die wenigsten Pflanzen erfrieren in der kalten Jahreszeit – eher vertrocknen sie!

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