Kleingärtnerverein Zur Hansekogge e.V. 1968
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Gartenarbeit im November -                       Blumen, Stauden, Gehölze und Co.

Im Rosenbeet

Falls noch nicht geschehen: Die Rosen sind rechtzeitig vor Frostbeginn anzuhäufeln. Dabei ist zu beachten, dass die Veredelungsstellen gut geschützt sind. Ein weiterer Schutz mit Reisig oder Tannengrün bringt die Rosen (meist) sicher durch den Winter.

 

Außerdem ist noch Zeit, wurzelnackte Rosen zu pflanzen – an warmen Herbsttagen können sich noch Wurzeln entwickeln und der Pflanze rechtzeitig im Frühling Nährstoffe in die Pflanzenpartien transportieren und einen frühen Austrieb ermöglichen. Reichliche Wassergaben nicht vergessen! Werden alte Rosen durch neue ersetzt, kommt es oftmals zu Wachstumsstörungen. Der Boden ist „rosenmüde“! Damit sich die neuen Rosen an ihrem Standort wohl fühlen, sollte so viel wie möglich vom alten Boden entfernt und durch frische Erde aus einem Teil des Gartens ersetzt werden, an dem vorher keine Rosen standen.

 

Kletterrosen können noch zurückgeschnitten werden und die neuen Triebe festbinden – bevor die Herbststürme beginnen.

Zwiebeln und Knollen

Nach dem ersten Frost, wenn die Blüten und Blätter Schaden genommen haben, beginnt man, Dahlienknollen und Canna aus der Erde zu holen. Die Knollen müssen für die Einlagerung im kühlen Keller  gut abgetrocknet sein. Die Überprüfung der eingelagerten Knollen erfolgt regelmäßig: faulende Knollen sofort entfernen.

 

Verfärbt sich das Laub der Gladiolen gelb, dann ist es Zeit, die Gladiolenknollen  vorsichtig aus der Erde zu nehmen. Ein paar Tage müssen die Knollen getrocknet werden. Die Triebe und Blätter werden ein paar wenige Zentimeter über der Knolle abgeschnitten. Vor der Einlagerung in trockene, kühle Räume müssen Erdklumpen von den Knollen entfernt werden.

 

Falls noch nicht geschehen: an frostfreien Tagen können noch Tulpenzwiebeln gesteckt werden. Zum Schutz vor Wühlmäuse bieten sich Drahtkörbe an, in die die Tulpenzwiebeln gesetzt werden. Auch Schneeglöckchen können noch in die Erde – die beste Chance, dass sie den Winter überleben, haben die heimischen Galanthus nivalis. Neben Tulpen und Schneeglöckchen empfiehlt sich jetzt auch das Setzen von weiteren Zwiebeln:  Winterlinge, Krokusse, Märzenbecher, Narzissen, Blausternchen, Alpenveilchen….

Im Sommerblumen- und Staudenbeet

Höchste Zeit, vorgezogene frühjahrsblühende Zweijährige wie Goldlack, Tausendschön, Bartnelke und Stiefmütterchen aus ihren Töpfen ins Freiland zu setzten.

 

Knollenbegonien vor dem ersten Frost ausgraben und zum Trocknen nach drinnen nehmen. Sind die alten Triebe abgefallen, sind die gesäuberten Knollen frostfrei in Kästen einzulagern.

 

Frostanfällige Stauden wie Bartfaden sind für Schutz dankbar – dafür bieten sich Fichtenreiser oder Stroh an, die über die Pflanze gebreitet und fixiert werden, ebenso Laub oder Rindenmulch.

 

Solange es das Wetter zulässt, lassen sich Stauden weiterhin teilen. Allerdings sollte damit nicht zu lange gewartet werden, damit die Pflanzen noch etwas Zeit haben, sich an den neuen Standort zu gewöhnen, bevor die Witterung noch kälter und rauer wird.

 

Stauden können weiterhin zurückgeschnitten werden – zum Schutz der Pflanze bei starken Frösten empfiehlt es sich, die Pflanzen nicht zurückzuschneiden, zumal einige Stauden im Winter bei Raureif und Schnee sehr hübsch aussehen.

Gehölze

Die Blütenknospen bei Bauernhortensien bilden sich bis zum Vegetationsende für die nächste Saison. Daher sollten sie nicht jetzt zum Winter, sondern direkt nach der Blüte geschnitten werden. Wurde dieser Schnittzeitpunkt verpasst, bietet es sich an, die Bauernhortensien im Frühling zu schneiden, weil bei starken Frösten oftmals die oberen Pflanzenteile abfrieren. Rispen- und Schneeballhortensien blühen an den im Frühling gebildeten Trieben – sie nehmen einen Winterrückschnitt meist nicht übel.

 

Ziersträucher und Gehölze, die jetzt noch gepflanzt werden, bilden nach der Pflanzung oftmals noch Feinwurzeln und reagieren im Frühjahr mit zeitigerem Wachstum. Wohl dosierte Wassergaben regen die Gehölze zur Wurzelbildung an. Aber: bei extrem feuchten Böden sollte mit der Neupflanzung bis zum Frühjahr gewartet werden.

 

Immergrüne Gehölze und Koniferen verdunsten auch im Winter Wasser. Bei milder Witterung benötigen sie Wassergaben. Die wenigsten Pflanzen erfrieren im Winter – sie vertrocknen! 

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