Kleingärtnerverein Zur Hansekogge e.V. 1968
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Gartenarbeit im Juli -                                 Im Gemüse-, Kräuter- und Obstgarten

Im Gemüse- und Kräutergarten

Noch ist es Zeit, Gemüse für den Herbst auszusäen: Busch- und Stangenbohnen, Blumenkohl, Chinakohl, Grünkohl, Möhren, Radieschen, Brokkoli, Zuckerhutsalat, Feldsalat, Rauke, Chicoree, Rucola, Erbsen und Winterportulak.

 

Vorkultivierte Gemüsearten wie Pflücksalat, Eissalat, Kopfsalat, Endivie, Grünkohl, Chicoree, Porree, Rosenkohl und Brokkoli können gepflanzt werden. Am Besten pflanzt man morgens oder abends oder bei bedecktem Himmel. Ausreichendes Angießen ist angeraten – und die Setzlinge benötigen gerade bei Trockenheit viel Wasser.

 

Die ersten Frühkartoffeln sollten nun erntereif sein. Zur Probe kann eine Pflanze herausgezogen werden – sind die meisten Knollen noch zu klein, sollte noch nicht geerntet werden. Das Knollenwachstum lässt sich durch wöchentliche Wassergaben stimulieren.

 

Bei Kartoffeln und Tomaten ist auf Kraut-, Knollen- bzw. Braunfäule zu achten, die durch Nässe und einen Pilz entsteht. Die Blätter werden braun und welken schnell. Bei Tomaten zeigen sich braune Flecke. Durch rasches Entfernen des befallenen Laubes kann die Krankheit eingedämmt werden. Da die Krankheit sich meist zuerst bei den Kartoffeln zeigt und von dort an die Tomaten übergreift, sollten Kartoffeln und Tomaten nicht unmittelbar nebeneinander stehen! Ein guter Schutz für die Tomaten: sonniger Standort, Regenschutz, Gießen direkt an der Wurzel.

 

Bei hohen Tomaten sollten die Seitentriebe, die sich in den Blattachseln bilden, ausgeknipst werden. Hat eine Pflanze mehr als fünf Rispen gebildet, empfiehlt es sich, auch die hohen Triebspitzen abzuknipsen – bilden sich nämlich noch mehr Früchte, ist die Gefahr groß, dass sie nicht mehr ausreifen.

 

Kräuter sollten regelmäßig geerntet werden – das fördert den Neuaustrieb: je mehr abgezupft wird, desto mehr frische Triebe entwickeln sich. Der beste Erntezeitpunkt ist morgens am späten Vormittag, wenn der Tau abgetrocknet ist. Salbei, Rosmarin und Thymian lassen sich auf Vorrat trocknen: dazu schneidet man Sträußchen, bindet sie und hängt sie an einem regengeschützten luftigen Platz zum Trocknen. Außerdem lassen sich von den genannten Kräutern gut Stecklinge schneiden.

Im Obstgarten

Ist die Erdbeerernte vorbei, müssen Laub und Stroh entfernt werden – ohne jedoch die Herzblätter zu beschädigen. Die kräftigsten Ausläufer können jetzt in Töpfe gepflanzt werden. Laub und Stroh (wegen eventuell vorhandener Krankheitskeime) nicht auf dem Kompost entsorgen!

 

Diesjährige Seitentriebe der Stachelbeeren, der Roten und der Weißen Johannisbeeren können bis auf fünf Blätter zurückgeschnitten werden, sofern sich daraus nicht neue Zweige für die kommende Saison entwickeln sollen. Durch die Auslichtung gelangt vermehrt Sonnenlicht an die Früchte – sie reifen besser und sind besser gegen Krankheiten gewappnet.

 

Schwarze Johannisbeeren gleich nach der Ernte nur ein wenig zurückschneiden, der Hauptschnitt erfolgt im Spätwinter oder Frühjahr.

 

Sind Sommerhimbeeren abgeerntet, sollten alle Ruten, die getragen haben, dicht über dem Boden abgeschnitten werden, die diesjährigen Ruten bindet man am Besten an.

 

Diesjährige Triebe der Brombeeren, die keine Früchte tragen, anbinden. Nach der Ernte im Herbst (bzw. im zeitigen Frühjahr) sollten alle alten Ruten abgeschnitten werden.

 

Wenn trotz des natürlichen Fruchtfalls im Juni Apfel- und Birnbaum noch überreich tragen, sollte man sich nicht scheuen, Früchte auszudünnen, damit die am Ast verbliebenen Früchte zu guter Größe wachsen.

 

Nach der Ernte können Pflaumen und Kirschen geschnitten werden.

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