Kleingärtnerverein Zur Hansekogge e.V. 1968
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Gartenarbeit im Januar -                               Im Gemüse-, Kräuter- und Obstgarten

Im Gemüse- und Kräutergarten

Ist der Boden nicht gefroren, können schon Dicke Bohnen ins Freiland gesät werden. Alternativ bietet sich an, Dicke Bohnen jetzt im Haus in Töpfen vorzuziehen. Wer jetzt bereits Erbsen, Radieschen, Zwiebeln, Spinat und Porree im Haus in Kästen oder Töpfen vorzieht, und die Jungpflanzen dann im März oder April nach einigen Tagen der Abhärtung ins Freiland setzt, wird mit einer frühen Ernte rechnen können.

 

Rhabarber kann – wenn der Boden nicht gefroren ist, gepflanzt, beziehungsweise geteilt und gepflanzt werden. Kälte ist für Rhabarber kein Problem, Staunässe nimmt er aber übel!

 

Ende des Monats können – wenn der Boden nicht gefroren ist – Steckzwiebeln, Perlzwiebeln und Schalotten gesteckt werden. Für das Stecken von Knoblauch ist es noch ein wenig früh – damit wartet man noch ein wenig – oder verschiebt die Steckaktion auf den Spätsommer.

 

Es kann schon mit dem Vorkeimen der Pflanzkartoffeln begonnen werden: Die einzelnen Kartoffelknollen werden zu Hause nebeneinander in Eierkartons gelegt und an einen hellen, kühlen gestellt, wo sie dann in Ruhe keimen können.

 

Gemüseernte im Januar: da sich Porree nicht so gut lagern lässt, kann man ihn zum Winter hin im Boden stehen lassen und bei Bedarf ernten. Die Röschen des Rosenkohls werden von unten nach oben geerntet – die Röschen sollten nicht zu groß werden. Bei länger anhaltenden strengen Frostperioden ist es besser, den Rosenkohl als Strunk abzuschneiden und in kühlen Räumen aufgehängt zu lagern. Grünkohlarten sind frosthart, er kann den ganzen Winter über geerntet werden. Hat strenger Frost bis jetzt auf sich warten lassen, lässt sich auch noch Winterrettich ernten. Wurde zum Sommerende hin Winterblumenkohl gesät, so steht jetzt die Ernte an. Zum Schutz vor Frost stülpt man am besten die äußeren Blätter über den Kohl und bindet sie zusammen. Hat man Gemüse gefroren geerntet, sollte es langsam auftauen – ansonsten wird es weich und wabbelig!

Im Obstgarten

Wurzelnackte Sträucher und Obstbäume werden am besten während der Winterruhe gepflanzt – dafür muss der Boden frostfrei und nicht zu nass sein. Vorher den Boden gut vorbereiten, indem Unkraut gejätet und mit Kompost angereichert wird.

 

Winterschnitt von Apfel- und Birnbäumen: Zuerst alles kranke, beschädigte und tote Holz entfernen, dann alles ausschneiden, was zu dicht steht, was aneinander reibt und was sich kreuzt. Das anschließende Einkürzen langer Triebe und Entfernen von altem Holz regt die Fruchtbildung für das neue Jahr an. Für den Winterschnitt an Obstgehölzen sollten die Temperaturen in jedem Falle über 0 °C sein, manche Obstgärtner empfehlen eine Temperatur von über 5 °C.

 

Winterschnitt an Beerensträuchern wie Stachelbeere und Johannisbeere kann zwischen November und dem Frühling an frostfreien Tagen erfolgen, wenn die Sträucher kein Laub mehr tragen. Dann erkennt man am besten, welche Äste abgestorben oder beschädigt oder krank sind. Diese sind zu entfernen – und ebenfalls jene, die zur Mitte des Strauches wachsen. Ein gutes Viertel der ältesten Zweige der Schwarze Johannisbeere kurz über dem Boden schneiden. Ebenfalls alle kranken und schwachen Zweige entfernen. Zu dicht stehende Zweige ausdünnen.

 

Da im Februar bei Weinreben schon der Saft zu steigen beginnt, ist es jetzt höchste Zeit für den Schnitt – ansonsten „bluten“ die Schnittwunden und entziehen damit der  Pflanze wichtige Nährstoffe.

 

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