Kleingärtnerverein Zur Hansekogge e.V. 1968
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Gartenarbeit im Februar -                             Im Gemüse-, Kräuter- und Obstgarten

Im Gemüse- und Kräutergarten

Wer früh sät und pflanzt, vertraut auf den Vorsprung, den seine Pflanzen gewinnen – aber das kann auch gründlich daneben gehen: der Februar wartet zuweilen noch mit reichlich Kälte oder Nässe auf und die Sämlinge erfrieren oder „ertrinken“. Oder beides! Manchmal ist es besser, auf wärmere Zeiten zu warten und sich mit einer späteren Ernte zu arrangieren!

 

Wenn der Boden nicht gefroren und die Witterung nicht zu kalt ist, können Dicke Bohnen direkt ins Freiland gesät werden, sie vertragen leichte Nachtfröste.  Frühe Sorten von Rosenkohl, Brokkoli und Kohlrabi – und Dicke Bohnen, falls es für die Aussaat draußen zu kalt ist – jetzt in tiefen Töpfen im Haus vorziehen und Ende April / Mai ins Freiland auspflanzen. Erbsen, Radieschen, Rettich und frühe Sorten von Rüben unter Schutz (Glocken, Vlies, Tunnel, Folie, Frühbeet) ins Freiland säen.

 

Im Frühbeet / Gewächshaus ist bereits die Aussaat von Wintersalaten wie Spinat, Kohl, Mangold und Rauke möglich. Ebenso lassen sich schon Petersilie und Kresse im Frühbeet aussäen.

 

Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Porree und Spinat im Haus im Saatkasten aussäen – und im März / April ins Freiland auspflanzen.

 

Auch Knoblauch kann schon gepflanzt werden – wenn denn der Boden nicht gefroren oder zu nass ist. Im März gepflanzter Knoblauch hat bessere Wuchschancen.

 

Pflanzkartoffeln in Eierkartons zum Vorkeimen an einen hellen, kühlen Ort stellen – werden die Keime dürr und blass, dann ist es wahrscheinlich zu dunkel oder zu warm.

 

Rhabarberpflanzen mit Vlies oder mit einem Eimer bedecken, um schon Ende März die ersten Stängel ernten zu können.

 

Ab Ende Februar  kann Basilikum im Topf auf der Fensterbank gezogen werden.

 

Blumenkohl muss auch weiterhin im Freiland vor Frost und Licht geschützt werden, indem die äußeren Blätter um die Köpfe herum gebunden werden.

Im Obstgarten

Winterschnitt an Apfel- und Birnbaum sollte bis Ende  Februar abgeschlossen sein. Da die Bäume langsam aus ihrer Winterruhe erwachen, können die Schnittwunden „bluten“, wenn sie zu spät geschnitten werden. Zuerst alle toten, kranken und beschädigten Äste entfernen. Dann alles ausschneiden, was sich kreuzt, was sich reibt, was zu dicht steht. Um die Fruchtbildung für die kommende Saison anzuregen, können zu lange Triebe eingekürzt beziehungsweise auch altes Holz entfernt werden. Kirschen und Pflaumen nicht im Winter schneiden, da in die Schnittwunden der Erreger des Bleiglanzes eindringen kann.

 

Eingelagerte Äpfel und Birnen regelmäßig auf Fäulnis kontrollieren und befallenes Ost sofort entfernen.

 

Überprüfung des festen Sitzes der Leimringe an den Obstbäumen als Schutz vor dem Frostspanner – bei Bedarf den Leimring auswechseln. Junge Obstbäume brauchen Schutz vor Temperaturänderungen: bei tiefen Nachttemperaturen und warmer Sonnenstrahlung tagsüber führen zu Spannungsunterschieden in der Rinde und Risse können die Folge sein. In diese Risse können Pilze eindringen und den jungen Baum schädigen. Ein vorsorglicher Anstrich des Stammes mit weißer Bio-Farbe verhindert im Allgemeinen das durch Temperaturunterschiede bedingte Aufbrechen der Rinde.

 

Stachelbeeren und Johannisbeeren können noch geschnitten werden, Unterschiedlich wird bei Sommer- und Herbsthimbeeren verfahren: Sommerhimbeeren werden am besten direkt nach der Ernte im August geschnitten. Im Februar werden die langen Ruten gekappt und in Form gebogen. Die Herbsthimbeeren hingegen werden im Februar knapp über dem Boden geschnitten. Die Früchte entstehen an den sich im Sommer bildenden Trieben. Bei Schwarzen Johannisbeeren kontrolliert man verdickte Knospen – sie sind ein Anzeichen für die Johannisbeergallmilbe.

 

Eine Vlies-Abdeckung schützt Erdbeeren und fördert die Entwicklung, so dass die Blüte früher erfolgt. Das Vlies doppelt gelegt beziehungsweise eine Abdeckung mit Folie hilft auch bei kälterem Wetter.

 

 

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