Kleingärtnerverein Zur Hansekogge e.V. 1968
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Gartenarbeit im Dezember -                       Im Gemüse-, Kräuter- und Obstgarten

Im Gemüse- und Kräutergarten

Rhabarber befindet sich jetzt in der Winterruhe – kann aber nun gut geteilt und gepflanzt werden. Dafür wird die Wurzel ausgegraben und mit einem Spaten in mehrere Stücke geteilt, wobei jedes dieser Teile eine Triebknospe haben muss. Diese Triebstücke werden in gedüngten Boden gesetzt, die Triebknospe muss knapp über der Erde liegen. Ein paar Reiser schützen den Trieb vor härtestem Frost.

 

Knollensellerie jetzt ernten oder bis zur Verwendung im Boden belassen. Mit Reisig oder Stroh vor strengen Frösten schützen.

 

Grünkohl  ist recht frosthart und schmeckt aromatischer, wenn er eine Frostperiode „abbekommen“ hat. Also die Pflanzen noch stehen lassen. Damit die Grünkohlblätter durch frostig-kalte Winde nicht braun werden, bietet sich ein Schutz aus Fichtenzweigen oder Stroh an.

 

Obwohl Rosenkohl wie Grünkohl recht frosthart und nach einer Frostperiode aromatischer schmeckt, beginnt für ihn nun die Haupterntezeit! Die einzelnen Röschen werden gepflückt oder es wird die komplette Pflanze aus dem Boden gezogen. Den Strunk in einen Eimer mit Wasser gestellt hält die Röschen einige Tage frisch.

 

Um Blumenkohl vor starken Frösten und kalten Winden zu schützen, bindet man die äußeren Blätter um die Köpfe. Wirsingkohl ist sehr frostresistent und übersteht auch strenge Winter. Entscheidet man sich für die Einlagerung, so muss er seine Wurzel behalten, damit er nicht so rasch austrocknet. Weiteres zur Einlagerung von Wirsing siehe auch unter Winterrettich. 

 

Winterrettich ist recht robust und übersteht leichte Winter in der Erde. Ansonsten empfiehlt sich die Einlagerung mit seinen Wurzeln, damit er nicht so rasch austrocknet, man kann ihn (mit seinen Wurzeln) in Holzregale legen, aufhängen oder in einer Kiste mit feuchtem Sand überwintern.

 

Karotten, Pastinaken und Rüben ernten und in Kisten mit feuchtem Sand überwintern. Alternativ können Pastinaken auch im leichten Winter im Beet verbleiben.

 

Endiviensalat ist recht frostunempfindlich, es empfiehlt sich jedoch der Schutz durch einen Folientunnel. Unter Vlies beziehungsweise unter Folientunnel  können Feldsalat und Petersilie noch im Winter geerntet werden.

 

Will man auf frischen Schnittlauch während der Wintermonate nicht verzichten, gräbt man ihn vor dem Frost aus, und lässt den Wurzelballen auf der Erde liegen. Ist er einmal durchgefroren, wird er eingetopft und findet seinen Platz auf der Fensterbank in der Küche. Kerbel und Kresse lassen sich den Winter über ebenfalls auf der Fensterbank ziehen.

 

Frostempfindliche Kräuter, wenn möglich - an einen geschützten Platz stellen.

Im Obstgarten

Werden durch Frost Erdbeerpflanzen aus der Erde gehoben:  um Frostschäden zu vermeiden müssen die freiliegenden Wurzeln mit Erde oder Kompost abgedeckt werden.

 

Wurzelnackte Bäume und Sträucher – wenn der Boden frostfrei und nicht zu nass ist – pflanzen: Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche. Für Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen ist der Dezember die letzte Pflanzmöglichkeit.

 

Winterschnitt an Apfel- und Birnbaum kann von November bis Februar an frostfreien Tagen erfolgen. Zuerst alle toten, kranken und beschädigten Äste entfernen. Dann alles ausschneiden, was sich kreuzt, was sich reibt, was zu dicht steht. Um die Fruchtbildung für die kommende Saison anzuregen, können zu lange Triebe eingekürzt beziehungsweise auch altes Holz entfernt werden. Kirschen und Pflaumen nicht im Winter schneiden, da in die Schnittwunden der Erreger des Bleiglanzes eindringen kann.

 

Eingelagerte Äpfel und Birnen regelmäßig auf Fäulnis kontrollieren und befallenes Ost sofort entfernen.

 

Wurden Himbeeren, Brombeeren, Schwarze, Rote und Weiße Johannisbeeren und Stachelbeeren noch nicht im November als wurzelnackte Pflanzen in die Erde gebracht, kann dies noch im Dezember nachgeholt werden.

 

Die Leimringe an den Obstbaumstämmen bei Bedarf erneuern.

 

Himbeeren lassen sich durch Wurzelstecklinge vermehren. Dazu 10 cm lange Wurzelabschnitte mit Knospen vollständig in gelockerte Erde legen. Brombeeren und Stachelbeeren können durch Absenker vermehrt werden, indem das Ende einer langen Rute mit einem Stein beschwert oder mit Erde bedeckt wird. Bis zum Frühjahr (spätestens bis zum Sommer) haben sich Wurzeln gebildet und der Trieb kann abgetrennt und verpflanzt werden. Von Johannis- und Stachelbeeren können auch nach dem Laubfall 20 cm lange Steckhölzer geschnitten werden. Diese werden zusammengebunden und in feuchtem Sand frostfrei gelagert. Im Frühjahr können die Steckhölzer in lockerer Erde gesetzt werden. Der Winterschnitt von Stachelbeeren und Johannisbeeren kann zwischen November und dem Frühling erfolgen, wenn die Sträucher kein Laub mehr tragen. Dann erkennt man am besten, welche Äste abgestorben oder beschädigt oder krank sind. Diese sind zu entfernen – und ebenfalls jene, die zur Mitte des Strauches wachsen. Ein gutes Viertel der ältesten Zweige der Schwarze Johannisbeere kurz über dem Boden schneiden. Ebenfalls alle kranken und schwachen Zweige entfernen. Zu dicht stehende Zweige ausdünnen. 

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